Der Bau eines Gartenpavillons ist ein unkompliziertes Wochenendprojekt, wenn Sie über das richtige Bauholz und einen ebenen Standort verfügen. Diese Strukturen sind freistehend und seitlich offen und bieten Schatten und einen definierten Raum, ohne den Raum einzuschließen. Während das klassische Design achteckig ist, können Sie jede gewünschte Form bauen. Die Dachform hängt von Ihren Vorlieben ab: Gitterlamellen lassen wie bei einem Baumkronendach gesprenkeltes Licht durch, während ein solides Dach Sie bei Regen schützt.

Bevor Sie den Grundstein legen, messen Sie Ihre Möbel aus. Der Pavillon muss groß genug sein, um Ihren Tisch und Ihre Stühle bequem unterzubringen. Auch der Standort ist wichtig. Suchen Sie sich einen ebenen Bereich im Garten. Möglicherweise müssen Sie etwas Erde abschaufeln, um eine ebene Basis für das Fundament zu schaffen.

Fundament und Rahmen festlegen

Graben Sie vier Löcher an den Ecken Ihres geplanten Bauwerks. Senken Sie vier 4 x 4 Zoll große Pfosten in den Boden. Die Höhe des freiliegenden Pfostens bestimmt die Höhe Ihrer Pavillonwände.

  • Mischen Sie Zement, um die Löcher um die Pfosten herum zu füllen.
  • Verwenden Sie eine Wasserwaage, um sicherzustellen, dass jeder Pfosten perfekt gerade steht.
  • Lassen Sie den Zement aushärten, bevor Sie fortfahren.

Sobald die Pfosten gesetzt sind, verbinden Sie sie. Legen Sie vier 2 x 8 Zoll große Balken horizontal über die Oberseite der Pfosten, um den Hauptrahmen zu bilden. Diese Struktur muss verstärkt werden. Befestigen Sie an jedem Pfosten eine V-förmige Strebe, um ein Schwanken zu verhindern.

  • Schneiden Sie zwei 2 x 6 Zoll große Balken für jede Ecke.
  • Befestigen Sie ein Stück vom horizontalen Balken bis zum Pfosten.
  • Dadurch entsteht eine dreieckige Stütze, die dem Rahmen Steifigkeit verleiht.

Wählen Sie Ihren Dachstil

Beim Dach entscheiden Sie zwischen Ästhetik und Nutzen. Legen Sie Dachlatten über die oberen Balken.

Für ein Gitterdach
Lassen Sie zwischen den einzelnen Lamellen ein paar Zentimeter Platz. Dadurch kann das Sonnenlicht durchdringen und auf dem Boden darunter ein gesprenkelter Schatteneffekt entstehen.

Für ein solides Dach
Legen Sie die Lamellen dicht und ohne Lücken aneinander. Dies bietet vollständigen Schutz vor Regen.

Verwenden Sie Deckschrauben, um die Lamellen sicher an den Balken zu befestigen. Ein solides Dach macht den Pavillon bei Sturm zu einem praktischen Unterschlupf, während ein Gitterdach für Luft sorgt.

Der letzte Schliff

Für den Boden haben Sie zwei Möglichkeiten.

  1. Natürlicher Boden: Lassen Sie den Schmutz oder das Gras unverändert. Dies ist die günstigste und schnellste Option.
  2. Schieferplatten: Legen Sie flache Schieferfliesen aus, um eine poliertere, haltbarere Oberfläche zu erhalten, die leicht zu reinigen ist.

Sobald die Struktur fertig ist, dekorieren Sie sie mit Hängepflanzen und Körben. Die offenen Seiten ermöglichen eine gute Sicht auf den Garten von innen und bleiben gleichzeitig vor Witterungseinflüssen geschützt.

Ein Pavillon ist kein Haus. Es ist ein Rahmen für Ihr Leben im Freien.

Überlegen Sie, wie Sie den Raum nutzen werden. Wird es eine Essecke sein? Ein Leseplatz? Der von Ihnen gewählte Dachstil sollte diesem Zweck entsprechen. Wenn es im Frühling regnet, rettet ein solides Dach Ihre Dinnerparty. Wenn Sie den ganzen Tag Sonne haben, sorgt ein Gitterdach für Luftzirkulation.

Überprüfen Sie Ihre örtlichen Bauvorschriften, bevor Sie Zement gießen. In einigen Gebieten sind Genehmigungen für dauerhafte Bauten erforderlich. Andere nicht. Ein kurzer Anruf bei Ihrem örtlichen Büro erspart Ihnen spätere Kopfschmerzen.