Kredite sind im Wesentlichen die Währung des modernen Lebens, es sei denn, Sie sitzen auf einem Berg Bargeld. Ihre Kreditwürdigkeit dient als Zeugnis für Ihre finanzielle Gesundheit. Kreditgeber nutzen es, um die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls innerhalb der nächsten zwei Jahre vorherzusagen. Es ist ein kurzer Blick auf Ihre Zuverlässigkeit. Hier erfahren Sie, was diese Zahlen tatsächlich für Ihren Geldbeutel bedeuten.

Wer prüft Ihre Kreditauskunft?

Jedes Mal, wenn Sie sich Geld leihen, wird Ihre Kreditwürdigkeit auf den Prüfstand gestellt. Sie erwarten von den Banken, dass sie Ihre Historie auf Wohnungsbaudarlehen oder Kreditkarten überprüfen. Aber der Anwendungsbereich ist viel größer. Versorgungsunternehmen nutzen Ihren Score, um zu entscheiden, ob Sie ein riskanter Kunde sind. Ein niedriger Score kann bedeuten, dass Sie eine hohe Anzahlung leisten müssen. Auch Versicherungen nutzen es oft. Wenn Ihre Krankengeschichte unsicher aussieht, müssen Sie möglicherweise mit höheren Prämien für die Kfz-Versicherung rechnen.

Vermieter ziehen diese Berichte auch vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags ein. In manchen Fällen prüfen Arbeitgeber Ihre Bonität, bevor sie Ihnen eine Stelle anbieten. Es beeinflusst Ihr tägliches Leben auf eine Weise, die Sie vielleicht nicht erwarten würden.

Die FICO-Score-Aufschlüsselung

Die meisten Agenturen verwenden zur Berechnung Ihrer Bewertung die FICO-Formel. Dieses System vergibt eine Punktzahl zwischen 300 und 850. Die durchschnittliche Punktzahl liegt bei etwa 720.

Wenn Sie im Bereich von 720 bis 850 liegen, befinden Sie sich in der obersten Stufe. Kreditgeber betrachten Sie als das Beste vom Besten. Sie erhalten die besten Zinssätze für Hypotheken und Kreditkarten. Sie haben die Macht zum Vergleichsshop.

Werte zwischen 675 und 719 sind noch akzeptabel. Sie können einen Kredit aufnehmen, dafür zahlen Sie aber mehr Zinsen. Wenn Sie zwischen 620 und 674 liegen, liegen Sie unter dem Durchschnitt. Ihre Möglichkeiten schrumpfen. Sie können wahrscheinlich immer noch einen Kredit bekommen, aber die Zinssätze werden negativ sein.

Bei einem Wert unter 620 fallen Sie in die Subprime-Kategorie. Sie sind der risikoreichste Kandidat für einen Kreditgeber. Wenn Ihnen jemand einen Kredit gewährt, ist der Preis dafür hoch.

Was Ihre Punktzahl bestimmt

Ihre Kreditwürdigkeit basiert auf fünf spezifischen Bereichen Ihrer Kredithistorie. Jeder Teil hat ein anderes Gewicht.

  • Zahlungshistorie (35 %) ist der größte Faktor. Pünktliche Zahlungen für Hypotheken und Kreditkarten sind unerlässlich. Sogar verspätete Rechnungen von Versorgungsunternehmen oder unbezahlte Parkscheine, die an Inkassobüros geschickt werden, können sich negativ auf Ihre Punktzahl auswirken.
  • Höhe der Verschuldung (30 %) ist die nächste große Komponente. Kreditgeber prüfen, wie viel Sie im Verhältnis zu Ihrem Einkommen und Ihrem verfügbaren Kreditlimit schulden.
  • Länge der Bonitätshistorie (15 %) ist wichtig. Je länger Sie Kredite aufgenommen haben, desto besser. Neue Kreditnehmer müssen sich jedoch keine allzu großen Sorgen machen. Es kommt darauf an, ein neues Konto sauber zu halten.
  • Neues Guthaben (10 %) berücksichtigt aktuelle Aktivitäten. Kreditgeber zählen, wie viele neue Konten Sie in den letzten 30 Tagen eröffnet haben.
  • Kreditarten (10 %) setzt auf Vielfalt. Eine Kombination aus einem Hypothekendarlehen für ein Auto und Kreditkarten zeigt, dass Sie mit verschiedenen Arten von Schulden umgehen können.

Ihr finanzieller Ruf basiert auf diesen Gewohnheiten. Kleine Fehler können große Folgen haben. Wie behebt man eine schlechte Punktzahl? Sie beginnen damit, jede Rechnung pünktlich zu bezahlen. Sie halten Ihr Guthaben niedrig. Sie vermeiden, zu viele neue Konten auf einmal zu eröffnen. Die Zahlen reagieren auf Ihr Verhalten.

Es handelt sich um ein System zur Risikomessung. Ob Sie genehmigt oder abgelehnt werden, hängt davon ab, wie gut Sie mit diesem Risiko umgehen. Die Zahlen lügen nicht.